Das ist Tahm Kench – Details zu Fähigkeiten und Gameplay des neuen LoL-Champions

Tahm Kench Splash Art

Seit gestern Abend ist es offiziell: Tahm Kench wird der nächste neue LoL-Champion. In einem ausführlichen Beitrag hat Riot seine Fähigkeiten und sein Gameplay vorgestellt.

Zitat von Riot (Quelle)

Das neueste Ungetüm von League naht! Tahm Kench ist ein starker Solo-Laner oder unterstützender Nahkämpfer … und verfressen. Er verspeist einen gegnerischen Champion und versteckt ihn in seiner beachtlichen Wampe, um ihn aus dem Kampf zu nehmen – zum Vorteil der Verbündeten des Königs des Flusses. Tahm Kenchs Bauch ist jedoch nicht exklusiv für Gegner reserviert. Nachdem er einen Verbündeten verschluckt hat, kann der robuste Fischmann in einen seiner typischen Strudel springen und sich dann mitten ins gegnerische Team stürzen.

Fähigkeiten

Passive Fähigkeit: Erlesener Geschmack

Tahm Kench wendet eine Steigerung von Erlesener Geschmack auf alle gegnerischen Champions an, denen er mit normalen Angriffen oder Fähigkeiten Schaden zufügt. Nach drei Steigerungen kann er mit ihnen … anders verfahren.

Q: Zungenpeitsche

Tahm Kench bleibt kurz stehen, bevor er seine Zunge zielgerichtet losschnellen lässt. „Zungenpeitsche“ endet, sobald ein Ziel getroffen wurde, wobei alles was er trifft verlangsamt wird und Schaden erleidet. Falls ein gegnerischer Champion drei Steigerungen von „Erlesener Geschmack“ auf sich hat, wird dieser mit „Zungenpeitsche“ stattdessen betäubt.

W: Verschlingen

Tahm Kench verschluckt kurz eine nahe gegnerische Einheit. Die Gegner verlieren einen Teil ihres maximalen Lebens als magischer Schaden. Zusätzlich:

  • Vasallen und Monster: Wenn Tahm Kench gegnerische Vasallen oder Monster verschlingt, kann er die Fähigkeit erneut aktivieren und diese zielgerichtet ausspucken. Allen, die getroffen werden, wird Schaden zugefügt.
  • Verbündete Champions: Wenn Tahm Kench einen verbündeten Champion verschlingt, wird dieser immun gegen Schaden und erhält erhöhtes Lauftempo, wenn er sich auf dem Weg zu gegnerischen Champions befindet. Sowohl Tahm Kench, als auch sein essbarer Verbündeter können entscheiden, wann Letzterer wieder herausspringt.
  • Gegnerische Champions: Tahm Kench kann nur dann gegnerische Champions verschlingen, wenn er auf diesen bereits drei Steigerungen von „Erlesener Geschmack“ angesammelt hat. Sein Lauftempo ist drastisch gedrosselt, während sich gegnerische Champions in seinem Bauch befinden. Deren Sicht ist stark eingeschränkt und sie können nur erkennen,
    was sich in unmittelbarer Nähe des Königs des Flusses befindet.

E: Dicke Haut

Passiv: Jeder Schaden, der Tahm Kench zugefügt wird, führt zu einer ausgegrauten Lebensanzeige. Sobald er den Kampf verlässt, ist die Lebensanzeige nicht mehr ausgegraut und er wird für einen Teil des Grauen Lebens geheilt.

Aktiv: Tahm Kench wandelt seine graue Lebensanzeige in einen Schild um, der nur kurz bestehen bleibt.

R: Reise in den Abgrund

Passiv: Tahm Kenchs Schaden skaliert mit seinem maximalen Leben.

Aktiv: Tahm Kench öffnet seinen Schlund und bietet einem Verbündeten an, in seinem Bauch Platz zu nehmen. Sobald jemand hineingesprungen ist, oder er beschlossen hat, alleine zu tauchen, beschwört er einen Strudel unter sich herbei, in den er hineineinspringt, um ein paar Sekunden später am gewünschten Ort aufzutauchen. „Reise in den Abgrund“ hat eine enorme Reichweite, jedoch dauert die Aktivierung dieser Fähigkeit ziemlich lange.


Supporter

Tahm Kench gibt dank seiner unübertroffenen Fähigkeit, seinen Schützen vor dem drohenden Tod zu bewahren, einen guten Supporter ab. Sobald er in die Lane geschwappt ist, besteht seine Hauptaufgabe darin, bei seinem Lanepartner zu bleiben und dafür zu sorgen, dass dieser in Sicherheit ist und nach Belieben farmen kann. Gelingt es dem Gegner, seinen Verbündeten zu verlangsamen oder zu betäuben, verschlingt ihn Tahm Kench ganz einfach und bringt ihn in Sicherheit. Dieser Effekt dauert länger an als die meisten anderen Fähigkeiten zur Massenkontrolle. Selbst wenn es dem gegnerischen Team gelingt, den Schützen des Königs des Flusses voll zu erwischen, bringt Tahm Kench die Sache in Ordnung und begibt sich an einen sichereren Ort. Zusätzlich bietet der passive Effekt von „Dicke Haut“ reichlich Schutz, sollte der König des Flusses einmal beim Davonschwabbeln zum Ziel gegnerischer Angriffe werden. Falls das gegnerische Team sich dann auch noch auf einen Schlagabtausch in der Lane einlässt, kann sich Tahm Kench dem Gegner, der Schaden zufügt, zuwenden, seine passive Fähigkeit einsetzen und ihn dann verschlingen, was eine mächtige aber kurzfristige Zwei-gegen-Einen-Situation ergibt.

Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch in Ganks. Er bietet seinem Verbündeten nicht nur den gleichen unübertroffenen Schutz in gegnerischen Ganks, er kann auch in Hinterhalten seiner Verbündeten sein Maul ziemlich weit aufreißen. Indem er vortäuscht, ein Auge aufstellen zu wollen, während er sich aus der Lane schlängelt, kann sich Tahm Kench mit seinem Jungler treffen, „Reise in den Abgrund“ anwenden und so einen Hinterhalt initiieren.


Allein in der Lane

Tahm Kench ist robust genug, um sowohl einzustecken als auch auszuteilen, daher ist er inmittenseiner Vasallen am besten aufgehoben, wenn er sich in eine Sololane begibt. Von dort aus kann der König des Flusses dann nach Belieben den Gegner bekämpfen. Was man bei Tahm Kench nicht vergessen darf, ist, dass er selbst aus einem unentschiedenen Schlagabtausch als Sieger hervorgeht, denn der passive Effekt von „Dicke Haut“ sorgt dafür, dass sich das Leben des Königs des Flusses ausreichend regeneriert, um eher fragwürdige Scharmützel verdaulicher zu gestalten. Setzt der Gegner anscheinend alles auf eine Karte, kann Tahm Kench seinen Gegner „Verschlingen“, dadurch ordentlich Schaden austeilen und sich ungeniert Heilen. Er kann auch, falls er seine passive Fähigkeit noch nicht ausreichend gesteigert hat, „Dicke Haut“ aktivieren, um einen lebensrettenden Schild zu erhalten.

Aber wie kämpft das Ungeheuer mit der sanften Stimme denn nun eigentlich? Also, anfangs geschieht dies hauptsächlich über „Zungenpeitsche“. Was Nahkämpfe angeht, trumpft Tahm Kench meistens auf, indem er versucht, gegnerische Champions direkt zu erwischen oder, besser noch, sie zu betäuben. Aber wenn er erst einmal sein Ziel ausreichend mit seinem „Erlesenen Geschmack“ bearbeitet hat, hat er viel mehr zu bieten, als eine mickrige Betäubung. „Verschlingen“ ist eine äußerst vielseitige Fähigkeit, die dem König des Flusses viele Möglichkeiten bietet, und das bereits im frühen Spiel. Er kann seinen Lanegegner verschlucken, wenn dieser den Turm angreift, ihn dann zum richtigen Zeitpunkt hinter seinem Turm ausspucken und den Rest der Arbeit den Vasallen überlassen. Es kommt noch besser: Tahm Kench kann seinen Gegner „verschlingen“, während sein Jungler einen Hinterhalt initiiert. Sein ahnungsloses Opfer kann den nahenden Tod nicht erkennen, weil seine Sicht stark eingeschränkt ist, wenn er sich im Bauch befindet. Sobald er diesen durch den Schlund des Monsters wieder verlässt, bleibt ihm nichts anderes mehr übrig, als … na ja, zu sterben.


Plänkeln

Schon auf Stufe sechs kann Tahm Kench sich bereits frei bewegen, und durch „Reise in den Abgrund“ buchstäblich hinter ahnungslosen Gegnern auftauchen. Dank seines dehnbaren Magens hat der König des Flusses auch die Möglichkeit, mehrere Leute mitzunehmen, wenn er rumläuft und seine ultimative Fähigkeit einsetzt. Er kann sich beispielsweise auch mit seinem Jungler in der Nähe zusammentun, durch seine ultimative Fähigkeit in die mittlere Lane kommen, und auf die Schnelle ein Drei-gegen-Einen-Szenario schaffen. Selbst wenn ihr Ziel mit „Blitz“ zu seinem Turm eilt, kann Tahm Kench dem Einfall auf den Turm zuvorkommen, indem er „Dicke Haut“ einsetzt, um die Schüsse des Turms zu absorbieren, während seine Verbündeten für die Tötung sorgen.

Diese Taktik hat auch bei neutralen Zielen Bestand. Indem er seine ultimative Fähigkeit zusammen mit seinem Jungler benutzt, kann Tahm Kench sich schnell zum Baron oder zum Drachen bewegen, um eine Tötung durch das gegnerische Team hinauszuzögern oder diese zu stehlen. Nach der Ankunft ist es die Aufgabe des Königs des Flusses, seine Gegner mit „Zungenpeitsche“ zu nerven und dabei „Verschlingen“ bereitzuhalten, für den Fall, dass seine Verbündeten über gefährlich wenig Leben verfügen. „Dicke Haut“ ist hier auch von Nutzen, denn damit kann Tahm Kench notfalls seinen schleimigen Körper vor übermäßiger Hitze schützen. Wenn es soweit ist, muss er nur noch den gegnerischen Jungler verschlucken und vom Ziel wegtorkeln. Theoretisch kann der König des Flusses zwar auch vom Innern seines Bauches heraus angegriffen werden, Junglern ist es jedoch unmöglich, etwas anzugreifen, was sie nicht sehen können.


Teamkämpfe

Tahm Kench wird zum Feinschmecker, was Champions angeht, sobald zwei Teams aufeinandertreffen. Bei ihm dreht sich dann alles um die kulinarische Frage, wen er wohl verspeisen wird. Kommt es zum Kampf, muss er ganz genau darauf achten, wie die Lebensbalken absacken und sich ihm nähernde gegnerische Angreifer mit „Zungenpeitsche“ verlangsamen, oder sie betäuben, falls er gerade mit normalen Angriffen beschäftigt ist. Hier ist die Positionierung der Schlüssel. Befindet er sich inmitten des gegnerischen Teams, ist Tahm Kench am richtigen Ort, um die stärksten gegnerischen Champions zu unterbrechen und anderweitig zu ärgern. Der Schild, den „Dicke Haut“ bietet, müsste den König des Flusses lange genug am Leben erhalten, um „Erlesener Geschmack“ maximal zu steigern, damit er sich dem Mittagessen widmen kann. Das Entfernen eines mächtigen Gegners aus einer brenzligen Kampfsituation, und sei es nur für ein paar Sekunden, kann das Ruder oft herumreißen, und es Tahm Kenchs Verbündeten ermöglichen, das gegnerische Team zu besiegen – oder aufzuwischen – bevor die geschwätzige Amphibie die letzten Überreste des gegnerischen Teams erbricht. Kein schöner Anblick, aber verdammt wirkungsvoll.

Alternativ kann Tahm Kench weiter hinten bleiben und für seine Verbündeten die Carrys isolieren, während er sich zuhause seiner Nahrungsaufnahme widmet. Die Verlangsamung durch „Zungenpeitsche“ schenkt seinen hinteren Reihen ein paar Sekunden gegen sich nähernde Gegner, und wenn auch das nicht hilft, hat Tahm Kench noch ein weiteres Ass im Ärmel … in den Schuppen … wo auch immer. Es ist so, sobald die meisten Schützen vom gegnerischen Team geschnappt wurden, war es das für sie. Nicht so, wenn sie den König des Flusses im Team haben. Mit Hindurchschlängeln und das „Verschlingen“ seines angeschlagenen Verbündeten, kann sich Tahm Kench schnell in eine andere Position begeben und den Verbündeten an einen sichereren Ort bringen. Sie kommen sofort in den Kampf zurück. Und da die gegnerischen Assassinen nun ohne ihre wertvollen Lückenschließer dastehen, müssten sich Tahm Kench und sein Verbündeter weit genug weg befinden und aus der Entfernung Schaden anrichten können.


Synergien

Versteht sich gut mit:

Swain, Meister der Taktik

Es geht um die Initiierung von Teamkämpfen, wenn sich Swain und Tahm Kench zum Kämpfen zusammentun. Der Meister der Taktik ist ein wahrer Albtraum, wenn er es ins Herz des gegnerischen Teams schafft, normalerweise kommt er dort aber gar nicht hin. Und hier kommt Tahm Kench ins Spiel. Indem er eine „Reise in den Abgrund“, also hinter das gegnerische Team unternimmt, muss Swain nur herausspringen, sein Ding machen und den Gegnern beim Sterben zusehen.


Kog’Maw, der Schlund des Abgrunds

Tahm Kench kann man wunderbar in ein Team platschen lassen, das die Strategie „Schützt den Kog“ verfolgt. Wenn die gegnerischen Angriffe hereinprasseln, um den süßesten Welpen der Leere bei League zu besiegen, kann Tahm Kench den kleinen Kerl einfach „Verschlingen“ und ihn in sicherer Entfernung wieder ausspucken. Im Grunde verfügt Tahm Kench über das perfekte Werkzeug – oder Maul –, um Kog’Maws Mangel an Fluchtmöglichkeiten auszugleichen.


Sejuani, der Zorn des Winters

Sejuani und Tahm Kench bewähren sich im späteren Spiel, besonders wenn es zu Belagerungen kommt. Hat sein Team Probleme bei der Verteidigung eines Turms, kann der König des Flusses Sejuani mit auf eine „Reise in den Abgrund“ und hinter das gegnerische Team nehmen, dieses augenblicklich flankieren und Sejuani einen einfachen Teamkampf ermöglichen, bei dem sie „Eisgefängnis“ einsetzen kann.

Unbequem wird es mit:

Vayne, die Nachtjägerin

Tahm Kenchs „Verschlingen“ macht aus den meisten Schützen eine Mahlzeit, Vayne allerdings ist aufgrund der „Hechtrolle“ ein glitschiger alter Fisch. Und schlimmer noch, ihre Silberbolzen machen Champions mit viel Leben, wie den König des Flusses, fertig, der ja schon Probleme damit hat, wenigstens seine Verbündeten zu verspeisen, wenn Vayne im Spiel ist. Sie kann Tahm Kench von seinem Verbündeten trennen, und auch wenn er es schafft, seinen Schützen zu „Verschlingen“, kann Vayne darauf mit „Jägerin der Nacht“ reagieren und danach erneut ihre Fähigkeiten mit geringer Abklingzeit abfeuern.


Janna, die Wut des Sturms

Das Flankieren des gegnerischen Teams ist alles andere als lustig, wenn sie Janna unter ihren Champions haben. Versucht, „Reise in den Abgrund“ hinter die gegnerischen Reihen zu zielen und Janna muss nur „Monsun“ einsetzen und schon wird aus einem netten Fünf-gegen-Fünf ein tragisches Zwei-gegen-Fünf. Auch wenn der Rest von Tahm Kenchs Team versucht, Janna anzugreifen, verfügt sie über jede Menge Temposchübe, Verlangsamungen und Angriffe, um den Kampf für ihr Team zu entscheiden.


Gnar, das fehlende Bindeglied

Tahm Kench kann in Sololanes sicher einiges einstecken, allerdings nicht das, was Gnar austeilt. In seiner Mini-Form verfügt er über die nötige Reichweite, Mobilität und den prozentualen Lebensschaden, um den König des Flusses aus der Entfernung umzuhauen. Ist er dann in seiner Mega-Form, fügt er wirklich tonnenweise Schaden zu, wobei er genug Leben hat, um Tahm Kenchs Gegenschläge auszuhalten.


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